Arbeitslosenprojekt TuWas (Hrsg.)

Leitfaden für Arbeitslose

Der Rechtsratgeber zum SGB III

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Artikelnummer: 003 Kategorie:

Beschreibung

Die 34. Auflage bringt die Rechtsprechung auf den Stand 1. Juli 2018.

In dem seit der letzten Auflage verstrichenen Jahr war – nicht zuletzt wegen Bundestagswahl und monatelanger Koalitionsverhandlungen – Ebbe in der Bundesgesetzgebung. Dennoch erfordern die Nachwehen des Bundesteilhabegesetzes eine grundlegende Umarbeitung des Kapitels Q – Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Die am 1.1.2018 in Kraft getretene zweite Stufe (von insgesamt vier Stufen) dieses Gesetzes brachte insbesondere eine – in Anlehnung an die UN-Behindertenrechtskonvention – Neudefinition des Begriffs der Behinderung, neue Zuständigkeitsregelungen, die Einführung eines Teilhabeplanverfahrens, des Teilhabeplans und der Teilhabekonferenz.

Weitere Änderungen erfolgten beim Persönlichen Budget und bei der Regelung der Erstattung selbstbeschaffter Leistungen.

Im Kapitel I – Sperrzeiten sind drei wichtige neue BSG-Entscheidungen eingearbeitet:

  • Die umstrittene Frage, wann die Sperrzeit beginnt, deren Anlass sich vor Eintritt der Arbeitslosigkeit ereignet hat, hat das Gericht für die Sperrzeit wegen der verspäteten Arbeitsuchmeldung (§ 159 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 SGB III) zu Ungunsten der Versicherten entschieden: die Sperrzeit beginnt erst mit der Arbeitslosigkeit (BSG vom 13.3.2018 – B 11 AL 12/17 R). Die Entscheidung betrifft auch die Sperrzeiten wegen einer Arbeitsablehnung und eines Meldeversäumnisses während der Zeit zwischen Arbeitsuchmeldung und Arbeitslosigkeit ( § 159 Abs. 1 Satz Nr. 2 und 6 SGB III).
  •  Schließt ein Arbeitnehmer einen Altersteilzeitvertrag mit der festen und auch realistischen Absicht, nach dem Ende der Teilzeit in Rente zu gehen, tritt keine Sperrzeit ein, wenn er seine Absicht ändert und doch Alg beantragt (BSG vom 12.9.2017 – B 11 AL 25/16 R).
  •  Wir haben schon zur Zeit des Arbeitsförderungsgesetzes die Ansicht vertreten, dass nur eine Sperrzeit eintreten darf, wenn die BA an einem Tag mehrere Vermittlungsvorschläge anbietet. Das BSG vom 3.5.2018 – B 11 AL 2/17 R hat das jetzt bestätigt und auch kurz hintereinander folgende Vorschläge einbezogen.

Die am 28.5.2018 in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung wurde im Kapitel W – Datenschutz und Informationsfreiheit berücksichtigt.

Stärker verändert – und hoffentlich verbessert – wurden zudem

  • Kapitel G – Anrechnung von Nebeneinkommen;
  • Kapitel R – Eingliederungszuschüsse

 

Pressestimmen:

»… es gibt nur wenige Ratgeber auf dem Markt, die so sinnvoll und zweckmäßig sind wie diese gelbe Reihe aus dem Fachhochschulverlag in Frankfurt … Als Standardwerk für alle Betroffenen und für Berater/innen uneingeschränkt zu empfehlen.« (arbeitsmarkt BILDUNG/KULTUR/SOZIALWESEN, 7/2010)

»Dieses Standardwerk zum SGB III ist in seiner verständlichen, übersichtlichen und insbesondere umfassenden Darstellung ein Muss für jeden, der zum SGB III berät.« (Rechtsanwältin Birgit Scheibe, in: Sozialrechtaktuell, 4/2010)

»Der mit Abstand beste Rechtsratgeber für Arbeitslose.« (Berliner Arbeitslosenzentrum)

»Der Leitfaden ist ein Fundus und ein alternativloses Muss für die anwaltliche Beratungsarbeit.« (RA Gottfried Krutzki,in: ASR 2/2008, S. 118f.)

Zusätzliche Information

Gewicht 0.83 kg
Autoren / Herausgeber

Arbeitslosenprojekt TuWas (Hrsg.)

Auflage

34. Auflage

Ausstattung

2-farbig, kartoniert

Band

003

ISBN

978-3-947273-04-1

Seitenzahl

720 Seiten